Mein Besuch bei Leolux auf der Internationalen Möbel Messe (IMM) in Köln

Als Vorbereitung für meinen Besuch auf der IMM in Köln, schickte mir mein Mentor Roel de Jong das für mich kostenlose Ticket zu, womit ich unbegrenzten Einlass zu der Messe erhielt.

Roel und ich verabredeten uns für Donnerstag den 17.01., da es sich hierbei um den letzten Tag für Fachbesucher handelte, bevor die Messe am nächsten Tag für Privatbesucher die Türen öffnete. Aus diesem Grund war es sehr angenehm sich über das Messegelände und durch die Messehallen zu bewegen, da noch keine Besucherströme das Vorankommen erschwerten. Nach meiner Ankunft verschaffte ich mir zunächst anhand eines Hallenplans eine Übersicht und begab mich dann auf direktem Wege zu dem Messestand von Leolux, wo ich wie gewohnt freundlich empfangen wurde. Bereits auf dem Weg dorthin war ich schwer beeindruckt von den Größen und Gestaltung der Hallenstände und der Präsentation der Produkte. Es fühlte sich an, als würde man sich von einer durchgestylten Luxuswohnung in die nächste begeben und auch bei Leolux angekommen blieb dieses Gefühl bestehen.

leo1Während ich kurz auf Roel gewartet habe, durfte ich mich bereits mit einem Kaffee versorgt, auf dem ca. 500m² großen Hallenstand umsehen, bevor wir uns eine ruhige Ecke zum Unterhalten gesucht haben. Das Gespräch war wie immer entspannt, offen und lustig. Roel hat mir alle meine Fragen rund um die Messe, die Vorbereitungen, den Stand und die Produkte beantwortet und mir erklärt, welchen Stellenwert die Messe für Leolux im Marketing einnimmt. Die IMM ist für Leolux die wichtigste Messe im Jahr, bei der der Standaufbau bereits vor Weihnachten beginnt und die insgesamt eine Woche dauert. Jedes Jahr wird ein neues Standdesign entworfen und die Vorbereitungen dafür beginnen schon weit im Voraus. Leolux arbeitet mit Händlern und hat keinen eignen Vertriebsweg, so dass die Messe – insbesondere für die Händler für den für Leolux so wichtigen deutschen Markt – die beste Möglichkeit bietet, Beziehungen zu pflegen, neue Produkte vorzustellen und Rahmenbedingungen zu vereinbaren. Da Roel weiß, dass mein Interessen insbesondere dem Marketing-Bereich gilt, hat er organisiert, dass sich der Marketing-Leiter kurz Zeit für uns genommen hat und mir dabei erklärt hat, wie er Leolux als Marke neu positionieren und ausrichten möchte, um das Image der Marke zu verjüngen und die Zielgruppe entsprechend zu erweitern. Im Rahmen dessen hat er mir die neue und äußerst umfängliche Marketing-Kampagne vorgestellt, die sämtliche Online- und Offline-Kanäle, sowie Below-the-Line Maßnahmen wie Guerilla-Marketing, als auch Above-the-Line Maßnahmen wie Printanzeigen, aber auch eine ab dem nächsten Tag beginnende TV-Kampagne beinhaltet, die ich bereits vorab sehen durfte. Des Weiteren wurde die Messe dazu genutzt, um einen Imagefilm über Leolux zu drehen und es fanden ebenfalls Gespräche und Besichtigungen mit Influencern statt.

Nach dem knapp einstündigen Gespräch sind Roel und ich zunächst zusammen über den Messestand gegangen, wobei er mir viele Details zum Aufbau und zu den Produkten genauer erklärt und gezeigt hat. Der Stand ist in verschiedene Bereich gegliedert, die die unterschiedlichsten Kunden und Händler ansprechen sollen. So hat ein Team vorab festgelegt und analysiert, welche Modelle und neuen Produkte in welchen Ausführungen und Farben für welchen Markt von Interesse sind, da es auch diesbezüglich gilt, die verschiedenen Geschmäcker zu treffen. So gab es beispielsweise einen Bereich der für den deutschen Markt ausgerichtet ist, einen für den niederländischen, einen für den belgischen/französischen und eine internationale Ecke. Im Anschluss sind wir durch die Halle gelaufen und haben uns ein paar weitere Standkonzepte und Produkte hochwertiger Luxusmarken angeguckt und Roel hat mir den Markt aus Sicht von Leolux genauer erklärt, bei welchen Marken es sich um Wettbewerber von Leolux handelt und bei welchen nicht, so dass hier die Positionierung des Unternehmens verdeutlicht werden konnte. Zu guter Letzt sind wir in eine weitere Halle gegangen, wo eine der vier zu Leolux gehörenden Marken Pode auf einem eigenen Stand ausstellt. Die Zielgruppe von Pode ist eine jüngere mit geringerer Kaufkraft, so dass die Marke in einer anderen Halle angesiedelt ist. Die Aufteilung der Unternehmen in den Hallen obliegt dabei allerdings nicht den Marken selbst, sondern der Messeverwaltung. Roel hat mir erklärt, wie sich die Preisgestaltung der Möbel bei Pode zusammensetzt und wie sich das Standkonzept der jüngeren Zielgruppe und auch dem bereits gelaunchten Katalog für 2019 anpasst, um einen einheitlichen Markenauftritt zu gewährleisten.

Als Roel wieder zurück zum Stand musste, hatte ich noch Zeit durch die Hallen zu laufen und mir einige Stände noch genauer anzugucken. Ich hätte wahrscheinlich noch Stunden auf der Messe verbringen können, ohne dass ich alle Stände gesehen hätte, da es an jedem Stand interessantes, einfallsreiches, innovatives oder hochwertiges zu bestaunen gab, was einen von der zukünftigen Ausstattung der eigenen Wohnung hat träumen lassen. Bevor ich die Messe verlassen habe, bin ich nochmal zurück zu Leolux, um mich bei Roel für die Einladung, seine Zeit und die ganzen interessanten Informationen zu bedanken, die mir erneut geholfen haben eine neue Branche zu verstehen und die Strukturen und Prozesse von Leolux besser kennenzulernen.

Andrea Zender